Arcana Obscura - Lies
4 von 10 Punkten
(ConSequence Records)

"Nach diversen Ausflügen ins Mittelalter und rituellen Gefilden", so beschreibt es der Bandsupport, versuchen es Arcana Obscura nun mit einem Album irgendwo zwischen Elektronik & EBM. Vielleicht hätte die Band bei ihren Ausflügen bleiben sollen. Den weiblichen Vocals, denen man die rituellen Ausflüge noch nachempfinden kann, werden mit ein wenig "shouting" und verschiedenen Beats vermengt. Überzeugen kann das meine Ohren nicht. Die angepriesene Atmosphäre mit Düsternis und Melancholie ist bei mir nicht angekommen, zwischendurch kam mir dagegen der Gedanke diese und jene Passage schon einmal woanders gehört zu haben. Der "Stella Splendens (Club Mix)" trägt da auch nicht zu meiner Erheiterung bei. Dieser Klassiker der Dudelsäcke wird auch nicht besser und vor allem neuer, wenn man sein Tempo 3 Stufen höher stellt und statt Schalmei und Glöckchen synthetische Bit-Sounds unterlegt.
Recht tanzbar sind die meisten Lieder des Albums schon, auch wenn ich mich stellenweise frage welcher EBMler in bester Berserkermanier bei der vorgelegten Taktfrequenz noch mitkommen soll. Da ich es selber dagegen etwas langsamer mag, bringt diese Erkenntnis auch keine Bonuspunkte. Nichts für mich.

Aiko

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