Emilie Autumn - Liar & Dead is the new alive EP
9,5 von 10 Punkten
(Trisol)

Emilie Autumn hat sich spätestens seit dem großen Erfolg ihres Majordebüts "Opheliac" im vergangenen Jahr vom Geheimtipp zur bekannten Größe entwickelt. Ihr erfrischend neuer Stil, geprägt von E-Geige und ihrem vielseitigen Gesang, gemischt mit einem weiten Repertoire elektronischer Beats und unterschiedlicher klassischer Instrumentierung (allen voran dem Cembalo), hat ihr innerhalb kürzester Zeit auch in Deutschland eine begeisterte und wachsende Fangemeinde beschert.
Da EA nicht nur vielseitig, sondern auch produktiv ist, beglückte die "pink-haired princess of victoriandustrial" ihre Fans Anfang dieses Jahres mit einem weiteren Ohrenschmaus in Form einer 14 Songs umfassenden EP. Im Mittelpunkt stehen dabei die beiden Albumtitel "Liar" und "Dead ist the new alive". Zusätzlich zu den bekannten Versionen der beiden Songs gibt es verschiedene Coverversionen zu hören, bei denen sich unter anderem Dope Star Inc., Spiritual Front oder der derzeit omnipräsente ASP die Ehre geben. Im Gegenteil zu manch anderen Remixversuchen kann man die neuen Versionen von "Liar" und "Dead is the new alive" dabei nur durchweg als gelungen bezeichnen. Dass ASP mit seinem "Manic Depressive Mix" von "Liar" noch das schlechteste Cover abliefert, lässt die Qualität der anderen Remixe wohl erahnen. Zusätzlich gibt es insgesamt 4 Exklusivtracks, die noch einmal unterstreichen mit was für einer Bandbreite an Einflüssen und Möglichkeiten, von Akustiksong bis zu elektronischer Klangcollage, EA arbeitet. Als besonderes Schmankerl ist sicher noch "Unlaced" zu erwähnen, ein Previewtrack von EAs im März erscheinendem Instrumentalalbum "Laced / Unlaced". Der Song macht Lust auf mehr. Mehr Geige, mehr Cembalo, einfach auf mehr EA!
Wenn doch endlich März wär`!

Aiko

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