Leya - watch you don`t take off
8 von 10 Punkten
(Rubyworks / Rough Trade Distribution)

Dass die irische Insel einen besonderen Einfluss auf Gemüt und Musik der Iren hat ist ja eine verbreitete Meinung. Dass Musik und Bands aus Irland uns Festländer immer wieder fasziniert, ist Fakt. Dass eine dieser faszinierenden Bands Leya heißt, ist zwar neu. Nichtsdestotrotz, seitdem sich das Debütalbum der vier Nordiren in meiner Musikanlage befindet, läuft es rauf und runter und wieder zurück.
Ihr intensiver, ruhiger Sound aus Gitarre-Schlagzeug-Bass, vermengt mit Geige und Klavier, dazu die emotionale und mitreisende Stimme von Sänger Ciaran Gribbin kombinieren sich im Ohr zu einem wunderbar mitreisenden Gemisch feinen Musikgenusses.
Thematisch befürchtet man zuerst es würde ausschließlich um den ewigen Themenkreis Beziehung, Liebe und den Konflikt dazwischen drehen, doch Leya kriegen die Kurve und der Themenkosmos erweitert sich im Weiteren um Fragen des Lebens, des Überlebens und des Sinn dahinter. Dabei gelingt es den Songs immer wieder sich in Musik und Text selbst zu reflektiert, so dass man zwischen sensibler Zurückhaltung, Selbstzweifel, Hoffnung und dem Willen zum kritischen Hinterfragen hin- und her gerissen wird.
Ein gelungener Auftakt, der auf mehr hoffen lässt!

Aiko

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